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Neuigkeiten

Lichtblicke: Wie aus dunklen Ecken freundliche Orte werden

  |   Lichtkunst

Staunen statt Furcht. In Bochum werden gleich 16 Bahnunterführungen zu „Lichtkunsttoren“

Da geht man nachts in Bochum unter der freundlich illuminierten Brücke an der Maximilian-Kolbe-Straße unweit des künftigen Musikzentrums entlang und plötzlich wuselt ein Scheinwerferstrahl um einen herum. „Was ist das?“, fragt man sich. Die Antwort lautet: Lichtkunst. Die Stadt Bochum hat aus ihrer Not eine Tugend gemacht: Wie ein eiserner Ring umfassen Bahntrassen die Innenstadt und die zugehörigen Unterführungen bereiten dem Besucher ein dunkles, unfreundliches Willkommen, gleich an 16 Stellen. Doch das ist heute Teil der Vergangenheit, denn nach und nach werden diese Eingänge umgewandelt in „Lichtkunsttore“. Eines der eindrucksvollsten findet man an der Bahnunterführung Universitätsstraße, die zugleich zu den größten zählt. „Woher“ und „Wohin“ steht dort in 24 Sprachen an der Brücke in Orange und Violett zu lesen. Der kreative Umgang mit dem Licht geht zurück auf ein Konzept, das im Jahr 2002 vom Architekten Peter Brdenk und dem Künstler Jürgen LITFischer entwickelt wurde. Für die Besucher der Bochumer Innenstadt steht heute deshalb eher das Staunen im Vordergrund – und nicht mehr die Angst im Dunkeln.

WAZ vom 30. Mai 2015